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Homey und Co.: So verbindest Du sämtliche Smart Home-Geräte

Smarte Assistenten wie Alexa und Co. geraten mehr und mehr zu einem integralen Bestandteil in deutschen Wohnzimmern. Doch mittlerweile gibt es zahlreiche Geräte für Dein Smart Home, die miteinander verbunden werden wollen.

Kann der Devolo-Bewegungsmelder meine IKEA-Lampen einschalten? Und kann Alexa meine Rollläden herunterfahren? Dem Wust aus Smart Home-Geräten Herr zu werden, ist nicht ganz einfach und dafür bedarf es einer ausgeklügelten Taktik. Athoms Homey ist ein genau dafür produziertes Helferlein, das die smarten Geräte miteinander verbindet.

Installation des Homey

Der Homey von der niederländischen Firma Athom ist ein kugelrundes weißes Gerät mit einem Durchmesser von rund zwölf Zentimetern und drei kleinen Standfüßen an der Unterseite. Eine physische Anleitung für die Installation gibt es noch nicht. Diese bekommst Du aber im Netz – folge dafür einfach diesem Link. Ist das Gerät verbunden, leuchtet der mittlere Ring gelb. Sollte er auf die Farbe Lila wechseln, hat etwas nicht funktioniert und Du musst neu ihn starten. Ist das geschafft, lade die dazugehörige Homey-App herunter.

Einfache Inbetriebnahme

Zuerst legst Du unter „Settings“ die jeweiligen Nutzer und die Sprache im Menü (Englisch und Niederländisch) fest. Im Anschluss kannst Du ebenso die Stimme des Homey einstellen. Für die zu verbindenden Geräte steht eine äußerst große Datenbank zur Verfügung, auf die Du die jeweiligen Apps installierst. Die Anwendungen findest Du bequem auf der Homey-Webseite. Wähle das betreffende Gerät aus, verbinde es und fertig – wie sonst auch.

Homey verfügt über einen Speicher von 512 Megabyte RAM, weshalb Du auf die Auslastung achten musst und nicht zu viele Smart Home-Geräte einbinden solltest.

Verbale und nonverbale Kommunikation

Den Homey kontrollierst Du entweder von unterwegs über die dazugehörige App oder übers Web. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich die Sprachsteuerung. Dank ihr kannst Du bequem verbal mit Deinem Smart Home kommunizieren. Willst Du nicht durch die gesamte Wohnung schreien, greife auf die App zurück. Obwohl die Einstellungen auf Englisch vorgenommen werden müssen, spricht der Homey neben Deutsch noch Englisch, Spanisch, Französisch und Niederländisch.

Video: YouTube / Athom B.V.

Breites Spektrum an Funkstandards und Hersteller abgedeckt

Das Homey unterstützt ein breites Spektrum gegenwärtiger Funkstandards: IR 430 THz, WLAN 2,4GHz, RF, Bluetooth 2,4 GHz, NFC, RF 433 MHz, RF 868 MHz, Z-Wave 868 MHz und ZigBee 2,4 GHz gehören dazu.

Zudem ist das Gros der Hersteller bereits integriert. Dazu zählen: Aldi, Bosch-Siemens Home Control, Devolo, Dyson, Google Chromecast, IKEA, Nanoleaf, Neato, Nest, NetAtmo, Nuki Smart Lock, Osram Lightify, Philips Hue, Roomba, Samsung Smart TV, Sonos, Synology Surveillance, tado und TP-Link.

Als Interaktionsmöglichkeiten mit Deinem Smart Home stehen Dir neben IFTTT und Telegram auch HomeyKit und Slack zur Verfügung.

Erst die Bridge, dann der Rest

Athom hat es sich zum Ziel gesetzt, dass in jedem Smart Home nur eine Bridge vonnöten ist. Ideal wäre dafür laut Hersteller, wenn Du mit dem Homey startest, und dann nach und nach kompatible Geräte für Dein Zuhause dazukaufst.

Solltest Du bereits Geräte haben, kann das zu Problemen führen. Ein Beispiel: Lampen, die bereits mit einer Philips Hue-Bridge gekoppelt wurden, lassen sich entweder gar nicht oder nur sehr kompliziert und mit viel Aufwand ohne Hue-Bridge erneut in den Kopplungs-Modus versetzen.

Homey ist so konzipiert, dass Du Deine miteinander verbundenen Geräte in eine Wenn-Dann-Beziehungen setzen kannst. Wenn beispielsweise Netatmo im Keller einen CO2-Wert von über 1.500 ppm sowie eine Temperatur von über 25 Grad misst, dann kannst Du sagen, dass automatisch die Temperatur herunter gedreht werden soll.

Herrschen im Wohnzimmer beispielsweise 20 Grad und alle Lampen sind erleuchtet, dann kann die Temperatur in der Küche automatisch auf 18 Grad gesenkt und der Herd ausgeschaltet werden – Dir sind bei der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die relevanten Daten bekommst Du alle in Echtzeit auf Dein Smartphone gespielt und hast somit jederzeit einen exakten Überblick darüber, was in Deiner Wohnung vor sich geht.

Ein kleiner Wermutstropfen

Unglücklicherweise ist das Interface der Web-Anwendung etwas kompliziert aufgebaut und derzeit lediglich auf Englisch verfügbar. Zudem kannst Du neue Geräte ausschließlich auf dem Desktop und nicht mobil mit Deinem Alleskönner verbinden.

Zusammenfassung

  • Der Homey gibt Dir die Möglichkeit, alle Deine Smart Home-Geräte schnell und einfach miteinander zu verbinden.
  • Aktiviere Dein kugelrundes Gerät und installiere die benötigte App.
  • Lege Nutzer an und die Sprache fest.
  • Schaue Dir die verfügbaren Funkstandards an.
  • Setze Wenn-Dann-Beziehungen zwischen den Geräten in unterschiedlichen Räumen.

Was hast Du an Smart Home-Geräten in Deiner Wohnung? Holst Du Dir einen Homey dazu, um die Einheiten leichter steuern zu können? Verrate es uns in den Kommentaren.

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